11. Dezember
Die Adventszeit ist die Zeit, wo wir Plätzchen backen, uns auf die Feiertage vorbereiten und an unsere Liebsten denken. Nebenbei gibt es die To-do-Listen: Geschenke besorgen, die Wohnung schmücken und das Menü planen. Doch genau jetzt ist auch der perfekte Moment, sich mit einem anderen Thema zu befassen, das uns oft belastet: dem Papierkram.
Warum ausgerechnet jetzt? Weil gerade jetzt, kurz vor Jahresende, Jahresabrechnungen anstehen, noch einige Rechnungen bezahlt werden wollen und spätestens im Januar viele Abbuchungen von zum Beispiel laufenden Verträgen und Versicherungen fällig werden.
Und hört mal in euch rein: Möchtet ihr mit dieser mentalen Last ins neue Jahr starten? Wenn du dir heute Zeit nimmst ein wenig Ordnung in deine Unterlagen zu bringen, kannst du die Feiertage gleich viel unbeschwerter genießen und mit Klarheit in das neue Jahr starten.
Es lohnt sich also genau jetzt diesen schnöden Zahlen auch den Platz im Kalender einzuräumen. Nur für die, die es nicht so lieben. Wenn du Zahlen liebst, dann wird das ja heute für dich wie ein vorgezogener Feiertag.
Was ist nun aber wichtig, was bleibt, was geht? Beginne mit einem kurzen Check.
Beginne mit den Papieren, die dich vielleicht schon eine Weile beschäftigen. Vielleicht gibt es offene Rechnungen, die du längst erledigen wolltest. Oder Abos, die du schon vor Monaten kündigen wolltest, aber immer wieder aufgeschoben hast. Jetzt ist der perfekte Moment, einige davon zu kündigen. Die offenen Rechnungen zu bezahlen und dann Bilanz zu ziehen. Vielleicht stellst du ja so fest, dass du unbedingt mal deinen Telefontarif an deine jetzige Situation anpassen musst, die Versicherung für deinen alten PKW aber nun doch keine Vollkasko mehr sein muss.
Sind Nachzahlungen für Strom, Gas und Wasser fällig? Willst du noch etwas spenden, um steuerlich etwas abzusetzen. Hast du noch Budget für bestimmte Weihnachtsgeschenke verplant? Ist da tatsächlich noch eine Mitgliedschaft im Tischtennisverein deines Kindes offen? Höchste Zeit hier die Mitgliedschaft zu kündigen.
Notiere dir unbedingt, was dieses Jahr noch bezahlt werden muss und geh dann beherzt daran zu streichen, was nicht mehr zu dir passt.
Doch zum Papierkram gehören auch die Stapel, die richtig wehtun.
Der Stapel Zeitungsausschnitte, der seit Januar diesen Jahres angewachsen ist und nun eine beachtliche Größe erreicht hat, ohne dass du wirklich durchgegangen bist.
Zur Wahrheit gehört auch der Stapel Werbeprospekte, Kataloge, Zeitungen und Zeitschriften. Huch, da kann wieder ein Abo abbestellt werden (gleich mit der digitalen Version). So sparst du dir den Stressblick, wenn du daran vorbei gehst und ich denke auch die eine Ecke auf deinem Küchentisch wird sich darüber freuen mal die Sonne zu sehen.
Nun hast du aussortiert. Prima. Ein schönes Gefühl.
Jetzt planst du. Denn so gehst du super vorbereitet ins Neujahr.
Also, welche Zahlungen stehen im Januar und im ersten Quartal an? Plane voraus und stelle sicher, dass genug Budget bleibt, um alle Rechnungen und Zahlungsaufforderungen zu begleichen.
Sammele auch alle Unterlagen gleich zusammen, die im kommenden Jahr wichtig werden. Belege für die Steuererklärung, Zahlungspläne oder Quittungen. Wenn du sie bereits heute griffbereit sortierst, wird dir der Start für die Steuererklärung deutlich leichter fallen.
Ein weiterer Vorteil, den du dir damit selber schenkst, ist der Überblick über deine Finanzen im Moment. Du behälst Weihnachtsgeld und Budget im Blick. Weihnachtsausgaben, die kleine Extras für die Liebsten ermöglichen, sind schön – aber was nützt das, wenn du im Januar böse Überraschungen erlebst? Ein kurzes Durchgehen deiner Kontostände und Ausgabenpläne kann wahre Wunder wirken. Und für die Geschenke, die das Herz berühren, ist meist nicht mal ein Budget nötig. Werde hier ruhig kreativ und spare dir die Schulden für unnütze Anschaffungen, die über deinem persönlichen Limit liegen.
Stell dir schon heute vor, wie du Weihnachten mit der Gewissheit feierst, dass nichts mehr in deinem Büro oder der Schublade schlummert und darauf wartet, nach den Feiertagen dringend erledigt zu werden. Stattdessen kannst du den Jahreswechsel entspannt genießen, weil du dich um alles Wesentliche schon gekümmert hast. So entsteht ein festliches Gefühl ohne Ballast und ohne Reue.
Gönne dir einen Tee, lass ruhige Musik laufen und nimm dir eine halbe Stunde Zeit, um deinen Papierkram durchzusehen. Vielleicht morgen noch einmal. Es muss nicht perfekt sein – aber jeder kleine Schritt hilft, die mentale Last zu reduzieren. Du wirst sehen wie viel sich in einer kleinen Zeiteinheit dennoch schaffen lässt, wenn du mit Ziel an die Aufgabe heran gehst. Es ist so befreiend, die Papierstapel verschwinden zu sehen und zu wissen, dass du dir selbst den Jahresbeginn erleichtert hast.
Keine drängenden Rechnungen, keine Unsicherheit, was im Januar auf dich zukommt. Nur Ruhe, Gemütlichkeit und die Freude, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die dir wichtig sind. Mach dir heute selbst dieses Geschenk. Es ist der erste Schritt zu einem Weihnachtsfest, das dich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zur Ruhe kommen lässt.
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